Jaaa ich weiß, die Winterzeit ist gerade vorbei und da brauchen wir jetzt nicht unbedingt etwas Warmes in unserem Menu… trotzdem konnte ich mich nicht zurückhalten euch meine neue Entdeckung vorzustellen. Darüber hinaus, kann sich dieses Gericht durch die Zutaten die man hier verwendet, toll auf unsere Gesundheit auswirken und das brauchen wir nicht nur im Winter, oder?😊

Diesmal ist es aber nicht mein eigenes Rezept. Es kommt selten vor, aber manchmal lasse ich mich auch inspirieren.

Das Gericht kommt von Jadłonomia. BTW Marta von Jadłonomia war 16 Jahre alt, als sie Vegetarierin wurde.

Ein paar Jahre später hat sie sich auch für die vegane Ernährung entschieden.  Im Alter von 18 Jahren gab sie ihren Traumjob bei einer Werbeagentur auf, damit sie die kulinarischen Aspekte für immer genießen konnte.

Heute ist sie die populärste polnische Vegan-Bloggerin und Autorin von vielen Kochbüchern. Ihr neuestes Buch allerdings stellt Saisongemüse in eine komplett neue Version – in Rezepten aus aller Welt.

Martas Blog überzeugt mich persönlich nicht nur durch die tolle Übertragungsform, sondern vor allem durch die originellen Gerichte – Kombinationen, die sie macht. Blumenkohl mit Mohn und Meerrettich, Paprika mit Nussbutter und Ingwer, dass sind nur ein paar Beispiele, die du bei Marta findest kannst.

Ihren Blog führt sie allerdings nur auf Polnisch, deshalb habe ich mir gedacht, es wäre schön, wenn ich ab und zu ihre Rezepte auch in Deutschland weiterempfehle.

 

Was soll ich sagen – das ist mein Lieblingsbrei in dieser Saison. Ich werde Dir kurz erklären, warum, weil ich möchte, dass Du so schnell wie möglich in die Küche gehst.

Der erste Satz von Marta, mit dem ich definitiv einverstanden bin

Es folgt nun, wie es weiter geht.

Welche sind die Frühstücksrezepte, die wir am meisten mögen? Ich bin mir sicher, dass Du mir zustimmen wirst – diejenigen, die gleichzeitig schnell, einfach und einzigartig sind, oder?  Und es wäre gut, wenn es gut für unseren Körper wäre und keine schwer zu findenden Zutaten benötigt. Oh, und das letzte, es wäre schön, wenn man für so ein Frühstück nicht die ganze Zeit am Herd stehen müsste, damit man gleichzeitig Kaffee trinken und mindestens ein Auge schminken könnte. Und wenn es noch etwas Neues wäre, mit dem es nicht so leicht langweilig wird, dann wäre es wirklich toll.
Du weißt wahrscheinlich schon, was ich meine. Ja genau, es sind ist der Goldene Haferbrei. Dies ist eine Frühstücksversion der ayurvedischen Goldmilch, die in dieser Form wunderbar wärmt, ausreichend sättigt und großartig schmeckt.

Überzeugt? Ich zögerte keine Minute!

Deshalb möchte ich dich auch nicht allzu lange hinhalten – probiere es selbst aus und dann wirst du alles verstehen!

I can’t wait your feedback

 

Goldener Haferbrei

 

Zutaten für 1 Portion:

1 Teelöffel Kokosöl oder ein anderes
1/2 Teelöffel Kurkuma
eine Prise schwarzer Pfeffer

1/4 Tasse Haferflocken
1 Glas Mandelmilch
eine Prise Salz
eine Prise Rohrzucker (Ksylitol)

Serviert werden: Ahornsirup, Lieblingsnüsse, Lieblingstrockenfrüchte.

 

Zubereitung:

Kokosöl in einem Topf leicht erhitzen.

Kurkuma und Pfeffer hinzufügen und weiter 30 Sekunden erhitzen.

Nach dieser Zeit die Flocken, Milch, Salz und Zucker hinzugeben und 10 – 15 Minuten auf kleiner Flamme kochen (ab und zu umrühren).

Am Ende, wenn der Brei zu dick ist, können Sie 1 – 2 Esslöffel Milch hinzufügen und den Brei mit Ihren Lieblingszutaten servieren.

Er schmeckt mit allem gut!

Tipps:

  • Ihr könnt natürlich eine andere Art sowohl von Milch ( für mich Haselnuss ist die beste Option) als auch von Flocken benutzen (glutenfreie Haferflocken kommen auch in Frage. Sehr gut schmeckt auch eine Mischung von Hire und Buchweizenflocken). Statt Milch kannst Du den Brei sogar mit Wasser kochen oder Milch mit Wasser verdünnt. Eine Version mit Haselnussmilch und Hirseflocken ist auch voll geil
  • Das Auflösen von Kurkuma in Öl mit Pfeffer hat eine gute Wirkung auf den Geschmack und die Aufnahme von Kurkuma, also ist dieser Schritt wichtig und nicht zu überspringen.
  • Was ich auch empfehlen kann, ist es frische Kurkuma (außer Kurkuma als Pulver).
  • Falls du magast kannst du auch dazu Zimt und Ingwer benutzen.
  • Achtung, es macht süchtig – nicht, dass ich Dich nicht gewarnt hätte

 

Wirksam wie Medikamente

 

Kurkuma Eigenschaften:

  • Kurkuma ist ein Gewürz, dessen Eigenschaften seit langem sowohl in der Küche als auch in der traditionellen Medizin des Fernen Ostens verwendet werden.
  • Es kommt aus Indien und entstammt der gleichen Familie wie Ingwer, hat ähnliche Eigenschaften und sogar sein Rhizom ähnelt dem von Ingwer. Du kannst es normalerweise in Pulverform kaufen. Mit ein bisschen Glück bekommst du sie auch als frisches Rhizom.
  • Kurkuma ist wärmend und leicht würzig im Geschmack, hat ein zartes würziges Aroma. Sein Hauptwirkstoff ist Curcumin, welchem es seine extrem intensive orange-gelbe Farbe und seine heilenden Eigenschaften verdankt.
  • Man verbindet es am meisten mit der indischen Küche und Curry-Gerichten. Es ist die perfekte Ergänzung zu proteinreichen Gerichten, da es die Verdauung von Proteinen anregt. Aber Kurkuma ist nicht nur die Zutat meiner Lieblings-Currypaste, die perfekte Ergänzung zu Gerichten aus Bohnen und Linsen, oder Farbstoff für Pasta und Hefeteig (es gibt eine schöne gelbe Farbe). Es ist auch eine Zutat, die bei der Herstellung von Kosmetika verwendet wird, vor allem aber seit Tausenden von Jahren in der Naturheilkunde.
  • Es findet vor allem in der chinesischen und ayurvedischen Medizin Verwendung. Der Hauptbestandteil von Kurkuma, wie ich bereits erwähnt habe, ist Curcumin, eines der stärksten Antioxidantien mit sehr starker entzündungshemmender, antiviraler, antibakterieller, reinigender und krebshemmender Wirkung. Außerdem wirkt Curcumin reinigend auf das Blut, unterstützt die Arbeit der Bauchspeicheldrüse und der Leber.
  • Kurkuma findet auch Anwendung bei der Linderung von Menstruationsschmerzen und Magenbeschwerden. Als Kuriosum möchte ich auch erwähnen, dass Kurkuma zur Behandlung von schwer heilenden Wunden und Narben dient. (Hindus bestreuen sogar Wunden, um den Heilungsprozess zu beschleunigen

Alles dank des sogenannten Curcumin – Polyphenols mit vielen medizinischen Eigenschaften.

Wichtig!

Kurkuma zusammen mit schwarzem Pfeffer erhöht die Aufnahme von Curcumin bis zu 2000%. Es lohnt sich, darauf zu achten, weil Curcumin für den Körper ziemlich schwer verwertbar ist.

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